Technische Konzeption und Umsetzung eines Public Displays

Technische Konzeption und Umsetzung eines Public Displays

 

Public Displays können von Kommunen oder Betrieben genutzt werden um das Informationsangebot über gebotene Services zu verbessern. So lassen sich Public Displays durch Städte im Bereich Stadtmarketing einsetzen um über touristische Attraktionen oder Events in näherer Zukunft zu informieren. ÖPNV-Betriebe können interaktive Public Displays nutzen um dem ÖPV-Nutzer Informationen bereitzustellen, die durch konventionelle Methoden nur schwer darstellbar sind. Dies umfasst in beiden Anwendungsfällen beispielsweise die Bereitstellung einer interaktiven Karte, welche gleichermaßen Daten aus beiden Bereichen darstellen kann. Ziel dieser Arbeit war es die technischen Fragen hinter dem Display zu klären. Dies umfasst insbesondere die Softwarearchitekur, Datengewinnung und schlussendlich die Datenaufbereitung. „Technische Konzeption und Umsetzung eines Public Displays“ weiterlesen

Lab & Guide: Eine Mobilapplikation zur digitalen Führung durch das IUMS Labor mit Hilfe von erweiterter Realität

Eine Mobilapplikation zur digitalen Führung durch das IUMS Labor mit Hilfe von erweiterter Realität

Die Einsatzmöglichkeiten gemischter oder erweiterter Realität sind denkbar endlos. Die Technologie bietet Chancen in vielen Einsatzbereichen.
In diesem Projekt versteht sich die Umsetzung einer Applikation, welche eine digitale Führung durch das Labor des Institut für ubiquitäre Mobilitätssysteme ermöglichen soll, als Chance im Bereich der erweiterten Realität (im folgenden auch Augmented Reality oder AR genannt). „Lab & Guide: Eine Mobilapplikation zur digitalen Führung durch das IUMS Labor mit Hilfe von erweiterter Realität“ weiterlesen

Entwurf einer prototypischen Verkehrsmanagementzentrale Problemstellung

Entwurf einer prototypischen Verkehrsmanagementzentrale Problemstellung

Durch die stetig steigende Verkehrsnachfrage und der Wunsch nach individueller Mobilität kommen Städte an die Grenzen ihrer Kapazität. Längst hat man erkannt, dass ein Ausbau der Infrastruktur das Problem der Verkehrsnachfrage nicht lösen kann. Gleichzeitig finden Lösungsansätze die allein den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur zum Ziel haben aus ökologischer und ökonomischer Sicht immer weniger Akzeptanz in der Bevölkerung. Zusätzlich stehen Städte vor neuen Problemen wie der zunehmenden Feinstaub- und Lärmbelastung, welche eine Verkehrsträgerübergreifende Koordination erfordert. Damit die vorhandenen Verkehrsnetze sicher, effizient und nachhaltig genutzt werden bedarf es der Entwicklung und Umsetzung von Zuständigkeitsübergreifende Mobilitätsstrategien. Zur Konzeption und Umsetzung dieser Bedarf es Verkehrsmanagementzentralen in Form von Integralen Leitständen. „Entwurf einer prototypischen Verkehrsmanagementzentrale Problemstellung“ weiterlesen

Entwicklung eines visuellen Assistenzsystems zur Unterstützung eines Werkers an einem Montagearbeitsplatz des Leitbilds der Industrie 4.0

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Mit der Digitalisierung und der Einführung des Standards der Industrie 4.0, ändert sich das Arbeitsumfeld in der derzeitigen Industrie drastisch. Dies gilt auch für den Arbeitsvorgang des Kommissionierens. Hier liegt der Fokus darauf, diesen Vorgang entweder komplett zu automatisieren oder ihn durch Erweiterungen zu optimieren. Genau für eine solche Optimierung bietet sich die Methodik Pick-by-Light an. Durch das sinnvolle einsetzen diese Methodik, ist es möglich den Kommissioniervorgang zu beschleunigen und die Fehlerquote drastisch zu senken. Um diese Punkte zu überprüfen, wurde an einem Montagetisch der nach dem Leitbild der Industrie 4.0 gebaut worden ist, die Pick-by-Light Methodik an 10 Probanden geprüft. „Entwicklung eines visuellen Assistenzsystems zur Unterstützung eines Werkers an einem Montagearbeitsplatz des Leitbilds der Industrie 4.0“ weiterlesen

Entwicklung einer Mobilitätsauskunft, die individuelle und öffentliche Verkehrsangebote verbindet

Entwicklung einer Mobilitätsauskunft, die individuelle und öffentliche Verkehrsangebote verbindet

In den letzten Jahren nahm das Angebot und die Nutzung von (Car- / Bike-) Sharing Angeboten mehr und mehr zu. Doch nicht immer gibt es am Start- oder Zielort einer Route die Möglichkeit ein solches Sharing-Fahrzeug auszuleihen bzw. abzugeben. Dafür sollen im Projekt Regiomove sogenannte Mobilitätshubs entstehen, die Verkehrsangebote vernetzen. Mit Hilfe der entwickelten Mobilitätsauskunft, die klassische ÖV-Angebote mit modernen IV-Angeboten verbindet und ihre Auskunftssysteme verknüpft, soll es schon jetzt möglich werden diese Angebote für mehr Menschen erreichbar zu machen und Reisedauern zu verkürzen. Dabei wird ein zusätzlicher Fokus auf die gegebenenfalls eingesparten Emissionen gegenüber alternativen Verkehrsmitteln gelegt.

Die Anwendung verbindet verschiedene Auskünfte und Schnittstellen um ein Ergebnis zu berechnen. Im Wesentlichen sind das:

  • TRIAS-Schnittstelle für Fahrtinformationen
  • TRIAS-Schnittstelle für Ortsinformationen
  • Nextbike-Schnittstelle für Bikesharing
  • GraphHopper für internes Routing
  • Mögl. Erweiterung: Stadtmobil-Schnittstelle für Carsharing

 Der Nutzer kann auswählen, ob er Verbindungsvorschläge nach dem Muster „Erst ÖV, dann IV“ oder umgekehrt erhalten möchte. Zusätzlich kann er ein eigenes Fahrrad und die generelle Nutzung von verschiedenen Sharing-Anbietern auswählen.

Das Vorgehen der Anwendung (mit IV Beispiel nextbike) ist folgendes: Zunächst werden die eingegebenen Start- und Zielorte mithilfe der TRIAS-Schnittstelle validiert und der Nutzer wählt aus einer Liste von vorgeschlagenen Orten aus, sodass die Positionen anschließend eindeutig sind. Dann wird die nextbike-Schnittstelle nach allen verfügbaren Stationen oder ahrrädern angefragt. Von diesen werden all jene herausgefiltert, die in einer fahrradfreundlichen Reichweite zu Start- bzw. Zielort liegen. Anschließend berechnet die Anwendung viele potentielle ÖV-Verbindungen vom Start zu den potentiellen Fahrrädern beim Ziel sowie von den potentiellen Fahrrädern beim Start zum Ziel. An die als Ergebnis von der TRIAS-Schnittstelle zurückgegebenen Verbindungen wird jeweils die zugehörige, mit GraphHopper auf OpenStreetMap basierte, Fahrrad-Route angehangen, sodass sich eine Gesamtverbindung ergibt. Um den Nutzer nicht mit vielen Verbindungen zu überfluten werden nur solche angegeben, die einen Reisedauervorteil gegenüber einer direkten ÖV-Verbindung anbieten.

Mithilfe der verknüpfenden Mobilitätsauskunft lassen sich insbesondere dann Verbesserungen erzielen, wenn eine oder mehrere der folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Start oder Ziel liegt außerhalb eines Sharinggebietes
  • Start und Ziel liegen nicht an (Haupt-)ÖV Achsen
  • Start und Ziel werden zwar durch ÖV angebunden, jedoch

nicht direkt verbunden

  • ÖV-Routen machen für den Nutzer unnötige Umwege

Beispiele für Verbindungen in Karlsruhe sind zum Beispiel Neureut <-> Kühler Krug. Bulach <-> Rüpurr Battstraße oder Fächerbad <-> Städtische Klinikum

Autor: Carl Gerlach

Aktive, mobile Reisebegleitung im öffentlichen Verkehr

Aktive, mobile Reisebegleitung im öffentlichen Verkehr

Verbindungsaufbau zu einem SmartWindow – Masterprojekt Verkehrstelematik

Public Displays sind bereits in vielen Städten zu finden, als elektronische Fahrplanauskünfte, Infoboards oder interaktiver Zeitvertreib. Was wenige jedoch anbieten, ist ein Verbindungsaufbau zum eigenen Smartphone, um Daten lokal auszutauschen. Weiterhin ist der Einsatz von mobilen Public Displays nur in sehr speziellen Bereichen sinnvoll. Im Rahmen dieses Projektes soll die Möglichkeit einer Reisebegleitung realisiert werden, von zu Hause bis zum Ziel. Hierfür gibt es Prototypen, sogenannte SmartWindows, die in den Bahnen des öffentlichen Verkehrs installiert werden. SmartWindows sind Fenster in Straßenbahnen, die als Reisebegleitung agieren. Nutzer können mit ihnen interagieren und eine Routenführung starten Der Fokus dieses Projektes liegt auf dem Verbindungsaufbau und Datenaustausch zwischen den verschiedenen Systemkomponenten. „Aktive, mobile Reisebegleitung im öffentlichen Verkehr“ weiterlesen

Anforderungsanalyse eines Informationsboards im öffentlichen Raum unter Berücksichtigung des Nutzers

Anforderungsanalyse eines Informationsboards

Informationsboards, auch Hinweistafeln genannt werden von Städten weltweit schon seit Jahrzenten genutzt. Dabei sind diese überwiegend analog und bedürfen einer aufwendigen Überarbeitung, falls diese aktualisiert werden sollen. In den letzten Jahren ist die Digitalisierung in den verschiedensten Bereichen stark vorangeschritten. Dabei erkennen auch Städte immer mehr die Chancen der Digitalisierung in der öffentlichen Nutzung. Der Einsatz von digitalen Infotafeln schenkt den Städten neue Möglichkeiten in der Erreichbarkeit ihrer Bürger sowie Touristen und bietet gleichzeitig eine stetige Aktualisierung von Informationen. In dieser Arbeit wurde ein individuelles Board für Karlsruhe entworfen. „Anforderungsanalyse eines Informationsboards im öffentlichen Raum unter Berücksichtigung des Nutzers“ weiterlesen

Entwicklung von Smart Nodes zur Erkennung von Maschinenzuständen und zur intelligenten Auftragsabwicklung

Die Automatisierung der Produktion im Zeitalter der Industrie 4.0 schreitet immer weiter voran. Einhergehend steigen die Anforderungen an Produktionssysteme hinsichtlich Effizienz, Zuverlässigkeit und Autonomie. Moderne Produktionssysteme liefern zahlreiche Daten über den Produktionsprozess. Dadurch kann die Effizienz und Zuverlässigkeit der Systeme Digital verfolgt werden. Viele Produktionsfirmen besitzen allerdings nicht die finanziellen Ressourcen smarte Produktionssysteme zu kaufen. Oberstes Ziel von Industrie 4.0 und dem IIOT (Industrial Internet of Things) ist es alle Systeme miteinander zu vernetzen. Deshalb müssen ältere Systeme durch „Retrofitting“ Intelligent werden. „Entwicklung von Smart Nodes zur Erkennung von Maschinenzuständen und zur intelligenten Auftragsabwicklung“ weiterlesen

Durchführung einer Nutzerstudie zur Evaluation unseres SmartMMI- Prototypen

am Donnerstag, den zweiten Mai 2019, fand im IUMS-Labor eine große Nutzerstudie statt. Ziel war es die Usabillity (Benutzerfreundlichkeit) unserer aktuellen Interaktions- und Visualisierungskonzepte am SmartWindow sowie im Zusammenspiel zwischen SmartWindow und Smartphone herauszufinden. Dabei kamen an verschiedenen Etappen der Studie unterschiedliche Evaluationsmethoden zum Einsatz.

„Durchführung einer Nutzerstudie zur Evaluation unseres SmartMMI- Prototypen“ weiterlesen

VSB-ÖP

Wie lässt sich die Datenqualität im öffentlichen Personenverkehr erfassen und verbessern, damit das Reisen mit Bus und Bahn reibungsloser funktioniert? Dieser Frage geht das Forschungsprojekt „VSB-ÖP (Verlässlichkeit von Smart und Big Data im öffentlichen Personenverkehr)“ nach.

Im öffentlichen Personenverkehr (ÖPV) fallen viele unterschiedliche Daten aus verschiedensten Datenquellen an. Unter anderem werden Abfahrts- und Ankunftszeiten, Standzeiten, Positionen der einzelnen Fahrzeuge, Anzahl der Fahrgäste, Ausfälle und Störungen erfasst. Ziel dieses Forschungsprojekts ist die Erfassung und Verbesserung der Datenqualität, um darauf aufbauend die Auswertung der Daten mit Smart und Big Data Technologien und damit die Qualität des ÖPV nachhaltig zu verbessern. Die Datenqualität ist wichtig, da anhand der erfassten Daten Entscheidungen getroffen und Planung gemacht werden.

Dies geschieht, indem Herkunft und Verarbeitungskette der Daten in einem semantisch reichhaltigen Modell erfasst und als Metadaten mitgegeben werden. Darauf aufbauend werden Big Data und Smart Data Ansätze eingesetzt und die Planung optimiert. Die erforschten Methoden sollen im Projekt auf ihre Einsatzfähigkeit in Echtzeit auf Echtzeitdaten erprobt werden. Ziel eist es, möglichst schnell auf unvorhersehbare Ereignisse reagieren zu können. Durch die fortschrittliche Nutzung von ÖPV-Daten und deren Auswertung mit Big Data und Smart Data Technologien wird den Verkehrsbetrieben ermöglicht, Ursachen für Fehlplanungen und Fehlfahrten zu finden und zu beseitigen, Ursachen für Störungen im Betriebsablauf und Ausnahmesituationen zu erkennen und darauf zu reagieren.